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Reg. 5 – Schalenobst und Bohnen

Merkmale

Bei Schalenobst oder Nussfrüchten ist die Fruchtwand verholzt und für uns Menschen ungenießbar. Sie umschließt in der Regel einen einzelnen Samen. Diese Samen genießen wir als Kerne oder Nüsse. In Europa sind das insbesondere Esskastanien, Macadamia-Nüsse, Walnüsse und – als wichtigster Vertreter – die Haselnuss.
Die Königin der Haselnüsse stammt zweifellos aus dem Piemont, wo Menschen ihren Anbau seit Jahrhunderten leidenschaftlich kultivieren und die Natur mit idealen Bedingungen assistiert.
Haselnusssträucher gehören zur Familie der Birkengewächse und werden rund fünf Meter hoch. Die größten Bäume, die in unseren Breitengraden essbare Früchte hervorbringen, sind Walnussbäume. Sie tragen zwischen 50 und 70 Kilogramm, in besonders erntereichen Jahren auch einmal bis zu 100 Kilogramm Walnüsse pro Baum.

Bemerkenswert

Insgesamt werden in Deutschland jährlich über 300.000 Tonnen Nüssen konsumiert. Bei Bäckern und Konditoren sind sie schon seit Jahrhunderten eine beliebte Zutat. Als Rohstoff für Destillate eroberten Nüsse erst vor gut zehn Jahren die Brennereien. Ihre zarten und empfindlichen Aromen zu erhalten, ist „eine harte Nuss“ und ebenso reizvolle Herausforderung.
Die beginnt für unsere Haselnuss bereits bei der sorgfältigen Ernte und der behutsamen Röstung. Ein weiterer Grund, wieso die Haselnuss zu den wenigen Rohstoffen zählt, die wir nicht aus unserer Region beziehen, sondern aus der sorgsamen Hand des Haselnussbauern aus dem Piemont, die weltweit eine unerreichte Güte erzielt.
Für vorzügliche Walnüsse gehen wir nicht ganz so weit – lediglich in unseren Familiengarten. Aus den ersten grünen, noch weichen Früchten gewinnen wir eine ganz außergewöhnliche Likörspezialität.