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Reg. 1 – Kernobst

Merkmale

Kernobst stammt aus der Familie der Rosengewächse. Typisch für seine Früchte ist das Kerngehäuse in der Mitte, dessen Kammern einzelne Samen beherbergen. Ist das Obst reif, sind die kleinen Kerne braun oder schwarz.
Äpfel, Birnen und Quitten sind typische Vertreter, aber auch einige Arten, die ihrem Namen nach zum Beerenobst gehören müssten. Ein Beispiel hierfür ist die Vogelbeere. Auf den ersten Blick gleicht sie tatsächlich einer Beere, beim aufmerksamen Betrachten wird ihre Ähnlichkeit mit dem Apfel aber deutlich.
Kernobst schmeckt in der Regel frisch vom Baum und lässt sich ebenso schmackhaft einkochen, entsaften oder zu Gelee verarbeiten. Manche Arten sind allerdings nur gekocht genießbar, so zum Beispiel die Quitte.

Bemerkenswert

Kernobst zählt zu den beliebtesten Obstarten in Deutschland und hat auch auf den Schwäbischen Streuobstwiesen eine lange Tradition. Insbesondere Äpfel und Birnen werden gerne zu Saft und zu unserem „Nationalgetränk“ Most verarbeitet. Achtet man auf eine herausragende Qualität der Früchte, lassen sich aus Kernobst wunderbar elegante und erfrischende Destillate gewinnen.
Diese Qualität wurzelt allerdings schon bei der aufwändigen Pflege der Kernobstbäume – beschwerliche Handarbeit, die immer weniger machen möchten. – Ein Grund, wieso unsere heimischen Streuobstwiesen zunehmend verwahrlosen oder aufgeben werden. Und noch mehr Grund, wieso wir oftmals selbst in den Wiesen stehen und diese Arbeit für unseren Ernteanspruch leisten.